ENINGEN. Proppenvoll ist die Bar der Eninger HAP-Grieshaber-Halle, als Dr. Yvonne Hoch das Publikum zu ihrem Vortrag über das Thema »Gesunde Haut« begrüßt. Die Referentin spricht auf dem 8. Eninger Gesundheitstag über Gefahren für die Haut, die im schlimmsten Fall Hautkrebs auslösen können – und zeigt auf, wie man sich schützen kann. Kinder sind beispielsweise einem höheren Risiko ausgesetzt, das sich bereits beim Thema Sonnenbrand bemerkbar macht – was die Expertin anschaulich aufzeigt, indem sie einen Blick auf die Hautstrukturen wirft.
Gesundheitswissen austauschen, Informationen sammeln, mögliche Anbieter kennenlernen, als Gesundheitsunternehmer netzwerken – all das sollte der Eninger Gesundheitstag leisten. Eingeladen hatten das Gesundheitsforum, der Arbeitskreis Gesunde Gemeinde Eningen sowie der TSV Eningen. Zur Tradition der Eninger Gesundheitsmesse gehört auch, dass erneut ein Oberthema gefunden wurde, dem näher auf den Grund gegangen wurde: »Hau(p)tsache gesund! – sich in seiner Haut wohlfühlen« lautete der diesjährige Schwerpunkt. Die vorigen sieben Gesundheitstage hatten sich mit den Themen Krebs, Prävention, Hüfte – Knie – Schulter, Gesund und aktiv alt werden, Stress, Diabetes und Atmung beschäftigt. Das Ausstellerfeld sollte auch 2025 viele weitere Themen abdecken.
Dr. Barbara Dürr führte als stellvertretende Bürgermeisterin und Leiterin des Arbeitskreises Gesunde Gemeinde Eningen durch das Programm. Die Schirmherrschaft hatte Bürgermeister Eric Sindek übernommen, der nach der Eröffnung der Veranstaltung einen praktischen Part übernahm: Bei einem Kochevent half er in der Küche mit, und die Besucher konnten sich davon überzeugen, dass gesundes Essen immer auch lecker schmecken kann, wie auch das Catering im Eingangsbereich unter Beweis stellte.
Diverse Aussteller
Die Auswahl an Möglichkeiten war beachtlich für eine Gesundheitsmesse, die auch ehrenamtlich gestemmt wurde – etwa vom Team des TSV Eningen um Rainer Havel als Vereinsvorsitzendem. »Wir sind zufrieden mit dem Zustrom der Besucher«, erklärte Veronika Bittner-Wysk, Erste Vorsitzende des Eninger Gesundheitsforums, für die Veranstalter. »Der Fokus lag auf den qualitativen Gesprächen und dem Austausch in der Tiefe.«
Von der Heilpraktikerin und Physiotherapeuten über Anbieter von Bettsystemen und Infrarotheizungen, vom Versicherungsexperten für das Thema Pflegevorsorge bis hin zum Mentalcoach, von der Expertin für therapeutisches Bouldern bis zur Anbieterin von Wasserfiltern war das Feld der Aussteller und Ausstellerinnen divers. Vereine wie das DRK vor Ort waren ebenfalls präsent. (eg)