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Gute Resonanz für Eninger Ausbildungsmesse

Ob Kaufmann, Forstwirt oder Pflegekraft: Bei der zweiten Eninger Ausbildungsmesse stellten sich 18 Betriebe vor. Die Resonanz war besser als vor einem Jahr. Die Interessierten kamen nicht nur aus der Gemeinde.

Direkt und hautnah Gespräche führen: die Ausbildungsmesse lockte viele Interessierte an - auch von auswärts.
Direkt und hautnah Gespräche führen: die Ausbildungsmesse lockte viele Interessierte an - auch von auswärts. Foto: Dieter Reisner
Direkt und hautnah Gespräche führen: die Ausbildungsmesse lockte viele Interessierte an - auch von auswärts.
Foto: Dieter Reisner

ENINGEN. »Ich kann die Menschen hautnah erleben und sehen, wie sie sich im Gespräch verhalten«, sagt Melissa Tröge. Die Betzingerin interessierte sich auf der Eninger Ausbildungsmesse für den Beruf der Forstwirtin. Das Angebot in der HAP-Grieshaber-Halle am Freitagnachmittag, die Firmen und deren Mitarbeiter direkt kennenzulernen, hat sie deshalb gleich genutzt. Denn sie hat sich schon beworben und hofft auf einen Ausbildungsplatz. Zum zweiten Mal stellten sich 18 Firmen und Unternehmen aus Eningen und vereinzelt auch aus Nachbarstädten den Fragen der Jugendlichen, die noch auf der Suche nach einer Lehre sind. »Nicht die Jugendlichen bewerben sich bei uns, wir bewerben uns bei den Jugendlichen«, sagte Eric Sindek bei seiner Eröffnungsrede.

Besser als vor einem Jahr

Der Bürgermeister bedankte sich für das Interesse, betonte die Notwendigkeit für diese niederschwellige Veranstaltung, jungen Menschen einen Ausbildungsplatz schmackhaft zu machen. Die Resonanz sei besser gewesen als im vergangenen Jahr. Ohne Busstreik wäre mehr los gewesen, glaubte der Schultes. Nächstes Jahr will Sindek gezielt mit Flyern an die umliegenden Schulen gehen. Gleichwohl fanden nicht nur Einheimische den Weg zur Messe. Frederic Schulze war beispielsweise aus Unterjesingen gekommen. Er interessierte sich für eine Ausbildung zum Forstwirt. Er habe sich in den Gesprächen sehr wohl und gut behandelt gefühlt, sagte er. Auch seine Mutter Sarina Schulze fand das Angebot klasse. »So etwas hätte ich auch gebraucht.« (GEA)