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Herzerwärmende Wintergefühle in Mägerkingen

Das DRK Mägerkingen-Hausen bessert sein Budget mit einer stimmungsvollen Veranstaltung auf

Die Winternacht startet mit einem Fackelzug der Kinder durchs Dorf. Schwedenöfen und Feuerschalen wärmen von außen, Gulasch und
Die Winternacht startet mit einem Fackelzug der Kinder durchs Dorf. Schwedenöfen und Feuerschalen wärmen von außen, Gulasch und Äppelglögg von innen. FOTO: HÄUSSLER
Die Winternacht startet mit einem Fackelzug der Kinder durchs Dorf. Schwedenöfen und Feuerschalen wärmen von außen, Gulasch und Äppelglögg von innen. FOTO: HÄUSSLER

TROCHTELFINGEN-MÄGERKINGEN. »Der Gulasch ist fertig, der Äppelglögg heiß, das Wetter passt, der Dorfplatz ist voll – ich bin zufrieden«, umriss der Vorsitzende und Bereitschaftsleiter des DRK Mägerkingen-Hausen, Eberhard Pilger, am Samstagabend die »DRK-Winternacht im Dorf«. Fein knirschten die kleinen Schneereste unter den warmen Stiefeln der Gäste, Dampf stieg aus den Kesseln voll hausgemachtem Gulasch und Heißgetränken, Duftwolken von Bratwurst und Glühwein waberten über den Dorfplatz und sorgten für herzerwärmende Wintergefühle.

Für den süßen Zahn backten die Mitglieder des Jugend-Rot-Kreuz Waffeln. Die Winternacht ist seit vielen Jahren die erste von jährlich mehreren Veranstaltungen, mit denen die Mitglieder des DRK Mägerkingen-Hausen ihr Budget aufbessern. Das ist erforderlich, denn das DRK ist keine kommunale Pflichtaufgabe wie die Feuerwehr, die von den Kommunen finanziert wird. Vielmehr müssen die Ehrenämtler für jedes Pflaster, das sie aufkleben, selbst aufkommen. Das Verbrauchsmaterial verschlingt aber nur den kleinsten Teil der finanziellen Aufwendungen. Jedes Fahrzeug – das DRK Mägerkingen-Hausen unterhält für das gesamte Stadtgebiet zwei: den großen Krankentransportwagen und den Van für die »Helfer vor Ort« – muss selbst beschafft werden, die »Helfer vor Ort müssen« mit Notfallrucksäcken und Einsatzkleidung ausgestattet werden.

Weitere Defis im Stadtgebiet

Hinzu kommt, dass neben den bereits von Privatleuten oder Firmen gespendeten Defibrillatoren das DRK auf eigene Kosten weitere »Defis« im Stadtgebiet installieren will, wo sie erfahrungsgemäß häufiger gebraucht werden. Viele Anschaffungen können bereits dank der Spendenbereitschaft der Bevölkerung finanziert werden. »Da können wir uns nicht beschweren«, sagt Eberhard Pilger mit schwäbischem Understatement- und strahlt glücklich über jede als Spende ausgedrückte Dankbarkeit und Wertschätzung. (häs)