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Mit Messer in Reutlinger Flüchtlingsunterkunft verletzt: U-Haft für Verdächtigen

Handschellen
Ein Haftrichter hat Untersuchungshaft angeordnet. (Symbolbild) Foto: Marcus Brandt/DPA
Ein Haftrichter hat Untersuchungshaft angeordnet. (Symbolbild)
Foto: Marcus Brandt/DPA

REUTLINGEN. Nach einer Auseinandersetzung am Dienstagmittag in einer Reutlinger Unterkunft für Geflüchtete ermitteln die Staatsanwaltschaft Tübingen und das Polizeirevier Reutlingen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung gegen einen 27-jährigen Bewohner. Diesem wird zur Last gelegt, einen 28 Jahre alten Mitbewohner mit einem Messer verletzt zu haben. Der Tatverdächtige befindet sich bereits in Untersuchungshaft. Das teilen die Polizei Reutlingen und die Staatsanwaltschaft Tübingen in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit.

Nach derzeitigem Kenntnisstand kam es gegen 12.50 Uhr in der Gemeinschaftsunterkunft in der Hindenburgstraße zu einem zunächst verbal geführten Streit zwischen den beiden Männern. Im weiteren Verlauf soll der Jüngere seinen Kontrahenten dann mit einem Messer angegriffen haben. Dem 28-Jährigen gelang es offenbar, den mutmaßlichen Angriff größtenteils abzuwehren, wobei er jedoch mehrere Verletzungen an den Händen erlitt. Der Rettungsdienst brachte den Verletzten später zur ambulanten Behandlung in eine Klinik. Durch die hinzugerufenen Polizeibeamten konnte der 27-Jährige vor Ort vorläufig festgenommen werden. Das mutmaßlich verwendete Messer wurde beschlagnahmt.

Dem Haftrichter vorgeführt

Der eritreische Tatverdächtige wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Tübingen am Mittwochnachmittag (2.4.2025) dem Haftrichter beim Amtsgericht Tübingen vorgeführt. Dieser erließ den beantragten Haftbefehl und ordnete gegen den 27-Jährigen die Untersuchungshaft an. Die polizeilichen Ermittlungen, unter anderem zu den Hintergründen des Streits, dauern an. (pol)